Mit Vollgas durch die Grüne Hölle – Top Platzierungen bei Rad am Ring

Der Nürburgring schreibt seine eigenen Gesetze. Das gilt nicht nur für Rennwagen, sondern auch für Rennräder. Und auf denen wagten die Rennfahrer des RSC Ochtrup, am vergangenen Samstag, den Ritt durch die Eifel.

Der 25 Km Rundkurs, welcher sowohl Grand Prix Kurs, wie auch die Nordschleife umfasst, wartete mit 500 Höhenmeter und musste drei bzw. sechs mal gefahren werden. So standen am Ende 75Km und 1500Hm bzw. 150Km und 3000Hm auf dem Tacho. Besonders anspruchsvoll waren die letzen Meter hinauf zur „Hohen Acht“, wo die breit ausgebaute Rennstrecke mit über 15% Steigung in die Höhe ragte. Auch die Abfahrten waren nicht ohne. Scharfe, entgegen der Fahrtrichtung abfallende Kurven und Spitzengeschwindigkeiten von über 90 Km/h verlangten von den Fahrern Alles ab.

Für den Verein aus der Töpferstadt gingen auf der „kurzen Runde“ Daniel Woltering, Michael und Nils Polnik, sowie Eileen und Dennis Herding an den Start. Auf der langen Runde startete Jörg Nießing.

Technische Pannen warfen einige Fahrer zurück, konnten den Ehrgeiz des Teams jedoch nicht brechen. Am Ende belegte man einen guten achten Platz in der Teamwertung. Für einen Podestplatz sorgte Eileen Herding, die in ihrer Altersklasse auf den ersten Platz fuhr.

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RSC vierspurig unterwegs – Fahrer in Korbach, Ochtrup, Leipzig und Berlin am Start

Gleich zwei Jedermannrennen, ein Radmarathon und die alljährliche Fahrt ins Sauerland standen am vergangenen Wochenende auf dem Programm. Ein breites Angebot, aus dem frei gewählt werden konnte.

Knapp 200 Kilometer, 2500 Höhenmeter und durchwachsendes Wetter. Das sind die Fakten mit denen sich 10 Fahrer des RSC Ochtrup konfrontiert sahen. Wie auch in den vergangenen Jahren, stand auch nun wieder die drei tägige Tour ins Sauerland an. Doch trotz wechselhaften Bedingungen kam der Spaß nicht zu kurz.

Am Freitag, den 17.06., ging es mit dem PKW in Richtung Korbach. Nach der Ankunft und dem Bezug der Jugendherberge, standen für die Ochtruper die ersten 70 Km auf dem Plan. Dabei führte sie ihr Weg in Richtung Diemelsee, wo ein kurzer Stop auf der imposanten Staumauer für einen atemberaubenden Ausblick sorgte.

Schon am nächsten Morgen ging es für die Töpferstädter weiter. 115 Km auf welligem Untergrund wollten unter die Räder genommen werden. Die Erfahrung aus den letzten Jahren half bei der Streckenwahl, sodass eine anspruchsvolle Schleife über den Wintersportort Winterberg gefahren werden konnte. Die Skier wurden jedoch nach einem kurzen Halt auf über 840 Meter wieder gegen das Rennrad getauscht und die Tour bei zwischenzeitlichen Regenschauern zu Ende gefahren.

Am Sonntag war das Glück dann nicht mehr auf der Seite der Fahrer. Der starke, anhaltende Regen machte eine weitere Runde durch das Sauerland unmöglich, sodass die Abreise in  Richtung Ochtrup frühzeitig erfolgte. Doch von dem schlechten Wetter ließen sich die Teilnehmer ihre gute Laune nicht verderben. Ganz im Gegenteil, die gemeinsamen Ausfahrten und die geselligen Abendstunden stärkten erneut den Zusammenhalt der Truppe und bereiteten Allen viel Spaß. So steht am Ende fest, dass die Tour ins Sauerland auch im nächsten Jahr wieder einen festen Termin im Kalender des RSC haben wird.

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Direkt vor der Haustür startete währenddessen der alljährlich stattfindende Radmarathon „Burning Roads“. Mit Strecken von 210 bis 320 Km und über 3000 Höhenmeter, stellte dieser eine echte Herausforderung dar, die von Carsten Holtmannspötter und Frank Fehren-Roling, trotz regnerischem Wetter, mit Bravour bestanden wurde.

Der Osten des Landes stand ganz im Zeichen der Jedermannrennen. Bei den „neuseen classics“ ging Nils Polnik für das „Leeze – Biehler Cycling Team“ an den Start, um den Team Kapitän Paul Sicking zu unterstützen. Vorbei am Völkerschlachtdenkmal in Leipzig, schlängelte sich das 100 Km lange Rennen, welches zur Rennserie des German Cycling Cup gehört, durch das nahegelegene Braunkohlegebiet. Am Ende konnte ein dritter Platz für den Leader des Teams herausgefahren werden.

In der Hauptstadt starteten Dr. Burkhard Weritz und Daniel Woltering beim „Velothon Berlin“. Der Start des Rennens erfolgte am Tiergarten. Danach ging es in Richtung Süd-Westen, vorbei am Wannsee. Wieder am Tiergarten angekommen, konnte mit großer Zufriedenheit auf die erreichte Leistung zurückgeblickt werden.

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1. Platz für Eileen Herding bei Rund um Köln – RSC-Nachwuchs zeigt starke Leistung

Es ist bereits die zweite Podiumsplatzierung innerhalb einer Woche für Eileen Herding und diesmal steht sie ganz oben auf dem Treppchen. Beim Jedermannrennen der 100. Auflage von „Rund um Köln“, am vergangenen Sonntag, fuhr die Ochtruperin als Erste ihrer Altersklasse (U17) über den Zielstrich. Die 68 Km Schleife durch das Bergische Land, mit ihren 500 Höhenmetern und dem Kopfsteinpflaster, am Schloss in Bensberg, erwiesen sich als echter Härtetest, den auch Max Niehoff mit Bravour bestand. Er erreichte als Dritter in seiner Altersklasse (U17) das Ziel in Köln und verfehlte den zweiten Platz dabei nur um Hundertstelsekunden.

Auf der 126 Km langen Runde wurde der Verein von Daniel Woltering, Jörg Nießing, Michael Polnik, sowie Dennis Herding vertreten. Die vier Fahrer zeigten gute Leistungen an den Anstiegen und bezwangen die 1200 Höhenmeter in etwas mehr als drei Stunden.

Das Wetter spielte beim Ausgang des Rennens eine nicht zu unterschätzende Rolle. Obwohl der Wetterbericht für den ganzen Tag in Köln und Umgebung Regen vorausgesagt hat, blieb es bis kurz vor Schluss trocken. Alle Fahrer sind unfallfrei am Rheinauhafen angekommen und konnten auf ein gelungenes Rennen zurückblicken.

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2. Platz für Eileen Herding beim Steinfurter Abendrennen – Gelungenes Rennwochenende für den RSC

Beim „Steinfurter Abendrennen“, am vergangenem Samstag, hat Eileen Herding die erste Podiumsplatzierungen für den RSC Ochtrup in diesem Jahr eingefahren. Im Rennen der Klasse „U17 weiblich“ belegte sie den 2. Platz und zeigte somit eine überragende Form. Bei sommerlichen Temperaturen und anspruchsvollem Kopfsteinpflaster, auf dem 1.000 Meter langem  Innestadtkurs, konnte Eileen ihr volles Können abrufen.

Beim Rennen der Männer-C-Klasse gingen für den RSC Ochtrup Nils Polnik und Dennis Herding an den Start. In einem sehr schnellen Rennen konnten sich die Ochtruper gut in Szene setzen. Nils Polnik versuche sein Glück bei den ersten Wertungssprints in der Kriterium-Wertung, wurde aber leider nicht belohnt. Dennis Herding konnte seine erste Prüfung bei den Männern erfolgreich beenden. Unterstützung bekamen die zwei Rennfahrer von zahlreichen Vereinskollegen an der Rennstrecke. In der Steinfurter Altstadt herrschte eine ausgelassene Stimmung.

Bereits am Sonntag morgen ging es für die Ochtruper Rennfahrer wieder nach Bocholt zum Rennen „Rund um den Gaskessel“. Auf einer 1,1 km langen Runde galt es die Form des Vorabends zu beweisen. Michael und Nils Polnik, so wie Dennis Herding starteten hier im Rennen der Elite-C-Klasse. Das Fahrerfeld schlug bereits zu Beginn des Rennens ein sehr hohes Tempo an. Für die Ochtruper Rennfahrer verlief das Rennen zufriedenstellend.

Eileen Herding rundete ihr Wochenende mit einer weiteren Top-Ten-Platzierung ab. In der U17 Klasse belegte sie den 7. Platz und fuhr ein souveränes Rennen über 25 Runden.

Steinfurter Abendrennen PodiumSteinfurter Abendrennen 2. Platz

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Tom Dumoulin fährt vor heimischem Publikum ins Maglia Rosa – Ochtruper hautnah dabei

Am Freitag, den 6. Mai, war es endlich soweit. Die erste „Grande Tour“ des Jahres stand auf dem Programm. Startort der diesjährigen Austragung des 99. Giro dìtalia war Apeldoorn in den Niederlanden. Nach einem kurzen Auftaktzeitfahren und zwei weiteren flachen Etappen geht es für die 198 Fahrer nach Italien, wo die Rundfahrt nach weiteren 18 Etappen ihren Sieger kürt. Zum Aufgebot der WorldTour Teams zählen unter anderem Spitzenfahrer wie Vincenzo Nibali (Astana), Alejandro Valverde (Movistar), oder Mikel Landa (Sky), die sich mit aufstrebenden Athleten wie Ilnur Zakarin (Katusha), oder Estaban Chaves (Orica GreenEdge) an den Anstiegen, der härtesten Berge Italiens, messen.

Die Nähe des Startortes Apeldoorn zur deutschen Grenze machten sich einige Ochtruper zu Nutze und fuhren kurzer Hand zum Auftakt des Giro. Was ihnen dort präsentiert wurde kennt man sonst nur von Fernsehbildern der großen Landesrundfahrten. Die gesamte Stadt war in rosa gehüllt. Anwohner haben ihre Vorgärten geschmückt, Freunde zum Grillen eingeladen und eine riesige Party im Herzen der Stadt gefeiert. Doch abgesehen von der fantastischen Stimmung am Streckenrand und dem sonnigen Wetter, wurde den Zuschauern Radsport der extra Klasse geboten.

Für den 9,8 Km Kurs gab es aus Sicht der Einheimischen nur einen Mann, der sich am Ende des Tages das Maglia Rosa (Trikot des Führenden in der Gesamtwertung) überstreifen durfte, der Niederländer Tom Dumoulin (Giant Alpecin). Doch sein größter Rivale, Fabian Cancellara (Trek Segafredo), hatte einen anderen Plan und wollte sich das erste Rosa Trikot seiner Karriere sichern. Ein Fahrer nach dem anderen ging von der Rampe und die Bestzeit steigerte sich von Stunde zu Stunde. Dumoulin legte kurz vor Ende eine neue Bestzeit mit 11:03 min. vor, die Cancellara nicht mehr unterbieten konnte. Er landete letztendlich auf Rang acht. So gewann der Favorit des Tages die Etappe und die ganze Stadt stand auf dem Kopf.

Doch das Rosa Trikot könnte schon in den nächsten zwei Tagen an einen Deutschen wandern, der mit einem starken Zeitfahren den fünften Platz belegte. Marcel Kittel liegt momentan elf Sekunden hinter dem Führenden der Gesamtwertung und kann mit einem Sieg bzw. vorderen Platzierungen im Sprint das Trikot von Dumoulin übernehmen.

Abschließend ist der Besuch in den Niederlanden als voller Erfolg zu werten, da man den Radsport selten so hautnah erlebt, wie am Streckenrand einer „Grande Tour“. Wer dieses Gefühl selbst einmal erleben möchte hat am Sonntag die Chance dazu. Vom Verein aus ist eine Fahrt mit den Rennrädern zur Strecke des Giro geplant, der in unmittelbarer Nachbarschaft zur deutschen Grenze vorbeiführt.

Fotos: http://www.cyclingweekly.co.uk/news/racing/giro-ditalia/tom-dumoulin-wins-giro-ditalia-2016-stage-one-time-trial-224145

Tom Dumoulin on stage one of the 2016 Giro d'Italia

Tom Dumoulin on stage one of the 2016 Giro d’Italia

Fabian Cancellara on stage one of the 2016 Giro d'Italia

Fabian Cancellara on stage one of the 2016 Giro d’Italia

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